Arbeitsweise

Meine Angebote wollen Raum geben für Atem, Bewegung und Stille.

Darin enthalten sind verschiedene Atem- und Bewegungssysteme, die ich abgestimmt auf das jeweilige Thema anbiete:

  • Physiotherapie mit dem Fokus auf Sturzprävention und psychischer Gesundheit
  • Three Circle Way
  • Atemlehre auf der Grundlage der Middendorf-Methode
  • Qi Gong
  • Somatic Experiencing
  • Yogatherapie

Wie in „Bewegungsweg“ beschrieben, ist mein Ansatz eine Synthese aus Physiotherapie und ganzheitlichen Körpermethoden.

Da es über sämtliche dieser Angebote reichlich Information gibt, möchte ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen.

Mit einer Ausnahme: Im Internet finden sich derzeit noch keine Einträge über das „Herzstück“ meiner Tätigkeit, den „Three Circle Way“. Das wird sich jedoch ändern: mein Lehrer und Begründer dieses Bewegungssystems arbeitet derzeit an der Gestaltung einer Website. Somit gebe ich erstmals einen Überblick über dieses Bewegungssystem. Eine ausführliche Darstellung wird mein Lehrer Kent Watters vornehmen.

Wurzeln und Wesen von Three Circle Way (TCW):

Kent Watters, der Begründer von TCW, lernte ursprünglich beim chinesischen Großmeister Suhu Subur Raharja die indonesische Kampfkunst „Weißer Kranich“, begann sein Training 1974 und trainierte mit ihm bis zu dessen Tod 1986.

Suhu Subur Rahardja erwarb sein Wissen & seine Fähigkeiten aus dem Training mit mehreren chinesischen Großmeistern. Die Wurzeln dieses Wissens reichen tief in die alte chinesische Tradition zurück und basieren auf zwei Hauptsäulen:

  1. Shaolin-Klöster: Von hier stammen die aktiven Bewegungen, die dem Kung Fu ähneln. Diese Tradition diente sowohl der Selbstverteidigung als auch der Selbstentwicklung und Meditation.
  2. Daoistische Klöster: Von hier stammen die weichen, fließenden Bewegungen.

Zusätzlich kamen noch weitere Atemtechniken zur Energiekultivierung hinzu.

1982 erhielt Kent Watters die spezielle Initiation, Lehrer zu werden und die Erlaubnis, sein eigenes System zu entwickeln, das auf die Bedürfnisse der Menschen in der heutigen Zeit ausgerichtet ist. Kent Watters löste sich bewusst vom Fokus auf Kampfkunst, organisierte die unzähligen Übungen neu und konzentrierte sich primär auf Gesundheitsförderung und persönliche Entwicklung.

Dadurch ergibt sich ein sehr reichhaltiges Spektrum an Atem- und Bewegungsübungen im Stehen, Gehen und am Boden, … von sanft, anmutig bis kraftvoll, dynamisch… von einzelnen einfachen Bewegungen bis zu langen, komplexen Bewegungsfolgen.

Three Circle Way (TCW) im Überblick erklärt:

TCW ist ein System auf der Basis von Bewegung/Movement – Atem/Breath – Achtsamkeit/Awareness  mit dem Fokus auf Gesundheitsförderung und Förderung der persönlichen Entwicklung.

Es gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Bereiche, diese drei Kreise sind:

  • First Circle: Verkörperung/Embodiment: versteht sich als Basis. Hier arbeiten wir u.a. an körperlicher Beweglichkeit, Kraft, Gleichgewicht und Koordination sowie am Körperempfinden. Der Fokus des First Circles liegt zusammengefasst auf: Struktur/Structure – Aufmerksamkeit/Attention – Empfindung/Feeling
  • Second Circle: Ermächtigung, Selbstbestärkung/Empowerment:  Wer gut verkörpert ist, verfügt über mehr Energie. In diesem Circle geht es darum, diese bewusst zu aktivieren und gezielt zu lenken. Der Fokus richtet sich auf Energie/Energy- Absicht/Intention und Fluss/Flow.  Indem wir dies praktizieren, fördern wir auch unsere Resilienz, die Fähigkeit, nach Belastungen wieder in die eigene Mitte zurückzufinden.
  • Third Circle: Einstimmung, Einklang/Attunement: Da wir soziale Wesen sind, endet die Entwicklung nicht bei uns selbst. Dieser Kreis praktiziert und öffnet den Blick für Präsenz/Presence – Verbindung/Connection – Interaktion/Interaction. Letztendlich geht es um Attunement (Einstimmung/Einklang), um eine harmonische Beziehung mit uns selbst, unseren Mitmenschen und mit unserer Umwelt.

Der Three Circle Way ist für mich weit mehr als bewusste Bewegung. Er ist mir ein „Lebensmittel“, das mich tagtäglich begleitet und es unterstützt mich auch in herausfordernden Zeiten wieder in Balance zu kommen.